Orthopädie und Neurochirurgie

Wir vermeiden Operationen und lindern Schmerzen mit Hilfe ganzheitlicher Therapien und modernsten multimodalen Verfahren.

Wirbelsäule

» Nacken- / Kopfschmerzen, Migräne

Besonders bei länger bestehenden oder unklaren Schmerzen ist viel Zeit für eine exakte Diagnose notwendig. Die Kompetenz in spezieller Schmerztherapie und die Ausrichtung unserer Praxis ermöglicht es uns Zeit für Sie zu nehmen. Auch wenn Sie öfter in der Woche zu uns kommen, so stellt das kein Problem dar, da wir für Schmerzpatienten da sind. Durch geeignete Diagnosemethoden versuchen wir Schritt für Schritt eine geeignete Therapie zu finden, zu beraten und zu vermitteln. Hier sind oft ganz verschiedene Experten gefragt, wie beispielsweise neben verschiedenen Fachärzten auch Physiotherapeuten, Psychotherapeuten, und Psychologen. So können wir gemeinsam multimodale Konzepte für Sie erarbeiten.


Therapie:

» Bandscheibenvorfall

Die Bandscheibe befindet sich im Zwischenwirbelraum zwischen zwei Wirbelkörpern. Sie besteht aus einem Faserring (Anulus fibrosus) welcher einen gallertartigen Kern (Nucleus pulposus) umschließt. Kommt es nun zu einer Vorwölbung (Bandscheibenprotrusion) können dadurch die in unmittelbarer Nähe liegenden Spinalnerven gereizt werden. Falls der Faserring reißt und der weiche Kern hervorquillt spricht man vom Bandscheibenvorfall (Bandscheibenprolaps). Diese Unterscheidung zwischen Vorfall und Vorwölbung ist für die richtige Therapie von Bedeutung.

Am häufigsten kommen Bandscheibenvorfälle in den untersten Bereichen der Lendenwirbelsäule vor und äußern sich durch ausstrahlende Schmerzen in den Beinen bis zu den Zehen. Häufig kommen Gefühlsstörungen und Kraftverluste bestimmter Muskelgruppen dazu. Am zweithäufigsten ereignen sich Bandscheibenvorfälle in der unteren Hälfte der Halswirbelsäule und bewirken oben genannte Störungen an Armen und Händen. An der Brustwirbelsäule sind solche Schäden am seltensten und können sich in Schmerzen im Rumpfbereich äußern.

Bandscheibenvorfälle müssen nur in seltenen Fällen operiert werden, beispielsweise wenn eine Lähmung, oder Störungen der Blasen- oder Mastdarmfunktion bestehen. In allen anderen Fällen sollte zunächst eine nicht operative Therapie erfolgen


Therapie:

» Rückenschmerzen

Verschleißbedingte Wirbelsäulenerkrankungen führen auf Grund der Schmerzen zu 20% aller Krankschreibungen und nahezu jeder Mensch hatte bis zu seinem 40. Lebensjahr schon wenigstens einmal unter Rückenschmerzen gelitten. Die Ursachen für Rückenschmerzen können vielfältig sein, deswegen ist eine ausführliches Gespräch und Diagnostik vor der Behandlung notwendig. Ein häufiger Entstehungsort der quälenden Schmerzen sind die kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke). Aber auch eine Verschleiß der Bandscheiben kann ein Schmerzauslöser sein.


Therapie:

» Wirbelkanalverengung

Sie tritt häufig bei älteren Patienten auf. Verschleißbedingt kommt es zu einer sanduhrförmigen Einengung des Wirbelkanals. Durch die Verminderung des Durchmessers des Spinalkanals resultiert Bedrängung der darin verlaufenden Nervenwurzeln. 

 Betroffene Patienten berichten über langsam zunehmende Rückenschmerzen mit Ausstrahlung in die Beine und verminderter Gehstrecke.


Therapie:

» Osteoporose

Bei der Osteoporose kommt es zu einer Verminderung der Knochenmasse und Veränderung der Knochenstruktur. 
Frauen leiden häufiger an Osteoporose als Männer. Mehr als ein Drittel aller Frauen über 60 Jahre ist betroffen. Ebenfalls häufig ist die Altersosteoporose ab dem 70. Lebensjahr. Sie tritt bei beiden Geschlechtern auf. Durch eine Knochendichtemessung kann die Osteoporose einfach diagnostiziert werden.

» Osteoporotischer Wirbelbruch

Die Wirbelsäule ist der häufigste Ort für osteoporotische Knochenbrüche. Die Wirbelkörperbrüche bei Osteoporose können durch leichte Unfälle verursacht werden. Führendes Symptom sind sehr starke Rückenschmerzen. Wenn jedoch das Rückenmark oder Nerven komprimiert werden, so kann es auch zu neurologischen Ausfällen mit Lähmungserscheinungen bis hin zur Querschnittslähmung kommen.


Therapie:

» Facettensyndrom

Verschleißbedingte Wirbelsäulenerkrankungen führen auf Grund der Schmerzen zu 20% aller Krankschreibungen und sind der häufigste Grund für Rentenanträge. Das zeigt die immense Bedeutung der sogenannten Wirbelsäulensyndrome. Ein häufiger Entstehungsort der quälenden Schmerzen sind die kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke). Sie können in unterschiedlicher Weise Arthrosen aufweisen (Spondylarthrose, Facettengelenksarthrose).


Therapie:

Schulter

» Impingement

Das Impingement-Syndrom (Schulter-Engpass-Syndrom) entsteht durch einen Verringerten Raum zwischen Oberamkopf und Schulterdach. Bei Überkopfbewegungen kann es dadurch zu Einklemmungen („Impingement“) der Sehnen und des Schleimbeutels kommen, die sich nachfolgend entzünden und deshalb Schmerzen auslösen.


Therapie:

» Schultergelenksarthrose

Unter Arthrose versteht man die Verschleißerscheinung von Gelenken. Der Knorpel als Gleitschicht wird abgerieben. Dadurch können auch Entzündungen entstehen, die Schmerzen verursachen und das Gelenk zerstören können.


Therapie

Bereits zerstörter Knorpel kann nicht mehr neu gebildet werden. Deshalb ist die frühzeitige Behandlung von Gelenkverschleiß besonders wichtig. Hier ist eine genaue Diagnostik des gesamten Bewegungsapparates inklusive Fehlstellungen nötig. Mit Akupunktur können nachweislich Schmerzen gelindert und die Einnahme von Schmerzmitteln reduziert werden. Einen besonderen Stellenwert nimmt die Hyaluronsäuretherapie ein. Die Hyaluronsäure ist ein hochvisköser Flüssigkeitsstoßdämpfer, der zu einem besseren Gleiten der Gelenkflächen führt. Dabei wird eine Schmerzlinderung und somit auch wieder eine Bewegungsverbesserung erreicht. Der Effekt hält in der Regel 6 – 12 Monate an, in einigen Fällen auch länger. Sie wird direkt in das betroffene Gelenk injiziert. Auch die orthomolekulare Therapie spielt in der Arthosetherapie eine Rolle. So kann man die Implantation einer Endoprothese als letzte Maßnahme der Arthrosetherapie verzögern oder im Idealfall verhindern. Allgemein sollten Gelenke viel bewegt und wenig belastet werden.

» Sehnenriss

Die Muskulatur der Schulter mit ihren Sehnen wird als Rotatorenmanschette bezeichnet. Risse einer oder mehrerer Sehnen können verschleißbedingt oder unfallbedingt auftreten. Je nach Alter und Aktivität des Patienten kann der Riss konservativ oder operativ behandelt werden.


Therapie:

» Kalkschulter

Unter dem Schulterdach kann sich in der Rotatorenmanschette ein Kalkdepot bilden. Löst sich dieses auf, kann die zu heftigsten Schmerzen, insbesondere Nachts führen.


Therapie:

» Schulterluxation

Die Schulter kann nach vorne oder hinten auskugeln („luxieren“). Dies kann entweder durch einen schweren Unfall passieren oder selten bei einer instabilen Schulter auch bei nur geringer Gewalteinwirkung. Je nach Begleitverletzungen kann die Therapie konservativ oder operativ erfolgen. In jedem Fall muss eine luxierte Schulter schnellstmöglich, aber schonend wieder eingerenkt werden.

» Schultersteife

Wird auch frozen shoulder genannt. Dabei kommt es zu einer Schrumpfung der Gelenkskapsel mit verminderter Beweglichkeit des Schultergelenks. Dies kann durch wiederkehrende Entzündungen, zu lange Ruhigstellung und nach Operationen auftreten.


Therapie:
  • Infiltrationen
  • Medikamente
  • Krankengymnastik
  • Mobilisierung in Narkose

Ellenbogen

» Golferellbogen / Tennisarm

Epicondylitis ist ein erworbener, schmerzhafter Reizzustand der Sehnenansätze von Muskeln des Unterarms. Die Erkrankung wird der Gruppe der Sehnenansatzerkrankungen, Sehnenansatzentzündung = Ansatztendinose, Insertionstendopathie, zugeordnet.

Es gibt zwei Formen:

  • Epicondylitis radialis humeri – auch Tennisellenbogen/Tennisarm – am äußeren Epikondylus des Oberarmknochens (Strecker des Handgelenks und der Finger).
  • Epicondylitis ulnaris humeri – auch Golferellenbogen/Golferarm – am inneren Epikondylus des Oberarmknochens (Beuger des Handgelenks und der Finger).
Therapie:

» Schleimbeutelentzündung

Meist durch einen Sturz auf den Ellbogen, aber auch durch dauerndes Abstützen kann der Schleimbeutel des Ellbogens sich entzünden.


Therapie:
  • Entlastung
  • Medikamente
  • Ruhigstellung
  • Operation (Entfernen des Schleimbeutels)

Hand

» Nervenengpaßsyndromen

Bei den sogenannten Engpass-Syndromen kommt es zu einer Einklemmung von wichtigen Nerven an Hand, Arm oder Bein. Durch Abnutzung oder Überlastung werden diese sogenannten peripheren Nerven im Bereich großer Gelenke eingeengt und geschädigt. Ein kleiner Eingriff kann das beheben. Am häufigsten wird der Nerv "Medianus" im Bereich des Übergang von Handgelenk zur Hohlhand eingeengt (Karpaltunnelsyndrom). Das Sulcus ulnaris Syndrom ist das zweithäufigste Engpass-Syndrom, dabei wird der Nerv "Ulnaris" im Bereich des Ellenbogens komprimiert.


Therapie:

» Schnellende Finger

Die Beugesehne des betroffenen Fingers wird auf Höhe des Grundgelenks durch das sogenannte Ringband eingeklemmt. Dadurch entsteht ein „Schnellen“ im Bereich des Mittelgelenkes.


Therapie:

» Daumensattelgelenksarthrose

Unter Arthrose versteht man die Verschleißerscheinung von Gelenken. Der Knorpel als Gleitschicht wird abgerieben. Dadurch können auch Entzündungen entstehen, die Schmerzen verursachen und das Gelenk zerstören können.


Therapie

Bereits zerstörter Knorpel kann nicht mehr neu gebildet werden. Deshalb ist die frühzeitige Behandlung von Gelenkverschleiß besonders wichtig. Hier ist eine genaue Diagnostik des gesamten Bewegungsapparates inklusive Fehlstellungen nötig. Mit Akupunktur können nachweislich Schmerzen gelindert und die Einnahme von Schmerzmitteln reduziert werden. Einen besonderen Stellenwert nimmt die Hyaluronsäuretherapie ein. Die Hyaluronsäure ist ein hochvisköser Flüssigkeitsstoßdämpfer, der zu einem besseren Gleiten der Gelenkflächen führt. Dabei wird eine Schmerzlinderung und somit auch wieder eine Bewegungsverbesserung erreicht. Der Effekt hält in der Regel 6 – 12 Monate an, in einigen Fällen auch länger. Sie wird direkt in das betroffene Gelenk injiziert. Auch die orthomolekulare Therapie spielt in der Arthosetherapie eine Rolle. So kann man die Implantation einer Endoprothese als letzte Maßnahme der Arthrosetherapie verzögern oder im Idealfall verhindern. Allgemein sollten Gelenke viel bewegt und wenig belastet werden.

» Arthrose der Finger

Unter Arthrose versteht man die Verschleißerscheinung von Gelenken. Der Knorpel als Gleitschicht wird abgerieben. Dadurch können auch Entzündungen entstehen, die Schmerzen verursachen und das Gelenk zerstören können.


Therapie

Bereits zerstörter Knorpel kann nicht mehr neu gebildet werden. Deshalb ist die frühzeitige Behandlung von Gelenkverschleiß besonders wichtig. Hier ist eine genaue Diagnostik des gesamten Bewegungsapparates inklusive Fehlstellungen nötig. Mit Akupunktur können nachweislich Schmerzen gelindert und die Einnahme von Schmerzmitteln reduziert werden. Einen besonderen Stellenwert nimmt die Hyaluronsäuretherapie ein. Die Hyaluronsäure ist ein hochvisköser Flüssigkeitsstoßdämpfer, der zu einem besseren Gleiten der Gelenkflächen führt. Dabei wird eine Schmerzlinderung und somit auch wieder eine Bewegungsverbesserung erreicht. Der Effekt hält in der Regel 6 – 12 Monate an, in einigen Fällen auch länger. Sie wird direkt in das betroffene Gelenk injiziert. Auch die orthomolekulare Therapie spielt in der Arthosetherapie eine Rolle. So kann man die Implantation einer Endoprothese als letzte Maßnahme der Arthrosetherapie verzögern oder im Idealfall verhindern. Allgemein sollten Gelenke viel bewegt und wenig belastet werden.

Hüfte

» Schleimbeutelentzündung

Der Schleimbeutel befindet sich nicht im eigentlichen Hüftgelenk sondern außerhalb am größeren Trochanterknochen. Schmerzen am seitlich oberen Oberschenkel können durch eine Schleimbeutelentzündung ausgelöst werden. Eine dort entlang laufende Muskel-Sehnenplatte kann auch über diesen Knochen schnappen („schnappende Hüfte“).


Therapie:

» Impingement

Wenn junge, aktive Patienten einen einschießenden Schmerz in der Leistengegend verspüren kann ein Impingement zugrunde liegen. 
Verursacht wird dieses Einklemmen durch eine Fehlform des Hüftkopfes und der Hüftpfanne. Dabei kann der Schenkelhals bei entsprechenden Bewegungen an die Gelenkpfanne schlagen und dort Schäden an der Gelenkslippe und am Knorpel verursachen. Mittelfristig kann dies zur Hüftgelenksarthrose führen.


Therapie:
  • Krankengymnastik
  • Arthroskopie

» Arthrose

Unter Arthrose versteht man die Verschleißerscheinung von Gelenken. Der Knorpel als Gleitschicht wird abgerieben. Dadurch können auch Entzündungen entstehen, die Schmerzen verursachen und das Gelenk zerstören können.


Therapie

Bereits zerstörter Knorpel kann nicht mehr neu gebildet werden. Deshalb ist die frühzeitige Behandlung von Gelenkverschleiß besonders wichtig. Hier ist eine genaue Diagnostik des gesamten Bewegungsapparates inklusive Fehlstellungen nötig. Mit Akupunktur können nachweislich Schmerzen gelindert und die Einnahme von Schmerzmitteln reduziert werden. Einen besonderen Stellenwert nimmt die Hyaluronsäuretherapie ein. Die Hyaluronsäure ist ein hochvisköser Flüssigkeitsstoßdämpfer, der zu einem besseren Gleiten der Gelenkflächen führt. Dabei wird eine Schmerzlinderung und somit auch wieder eine Bewegungsverbesserung erreicht. Der Effekt hält in der Regel 6 – 12 Monate an, in einigen Fällen auch länger. Sie wird direkt in das betroffene Gelenk injiziert. Auch die orthomolekulare Therapie spielt in der Arthosetherapie eine Rolle. So kann man die Implantation einer Endoprothese als letzte Maßnahme der Arthrosetherapie verzögern oder im Idealfall verhindern. Allgemein sollten Gelenke viel bewegt und wenig belastet werden.

Knie

» Meniskusschaden

Die Menisken sind zwei halbmondförmige Gebilde, einer an der Innenseite, einer an der Außenseite im Kniegelenk. Sie dienen dem Knie als Stoßdämpfer. Durch einen Unfall mit Drehbewegung im Knie können die Menisken reißen und verursachen stechende Schmerzen im Kniegelenk. Nur in seltenen Fällen heilt ein Meniskusriss konservativ aus.

Therapie:

» Kreuzbandriss

Die Kreuzbänder (vorderes und hinteres) dienen dem Kniegelenk als Stabilisatoren. Reißt eines dieser Bänder ist das Kniegelenk zunächst einmal instabil. Je nach Alter und Anspruch des Patienten an das Kniegelenk muss ein Kreuzbandriss nicht zwangsläufig operiert werden, da man mit gut trainierter Muskulatur auch ggf. genügend Stabilität erreichen kann.


Therapie:

» Bakerzyste

Die Bakerzyste ist eine Folge einer Schädigung im Kniegelenk. Bei Flüssigkeitsbildung im Kniegelenk durch unterschiedliche Untersachen kapselt sich diese im Bereich der Kniekehle ab und wird als Bakerzyste bezeichnet. Ziel ist hier die Therapie der Ursache und nicht der Zyste allein. In seltenen Fällen kann eine Punktion Erleichterung verschaffen.


Therapie:
  • Konservativ

» Patellaspitzensyndrom

Auch „jumpers knee“ genannt. Dieses Syndrom ist eine Überlastung der Kniescheibensehne. Es entsteht eine Entzündung bzw. Mikrorisse, die Schmerzen verursachen.


Therapie:

» Arthrose des Kniegelenks

Unter Arthrose versteht man die Verschleißerscheinung von Gelenken. Der Knorpel als Gleitschicht wird abgerieben. Dadurch können auch Entzündungen entstehen, die Schmerzen verursachen und das Gelenk zerstören können.


Therapie

Bereits zerstörter Knorpel kann nicht mehr neu gebildet werden. Deshalb ist die frühzeitige Behandlung von Gelenkverschleiß besonders wichtig. Hier ist eine genaue Diagnostik des gesamten Bewegungsapparates inklusive Fehlstellungen nötig, mit einer adäquaten Einlageversorgung können schon Verschleißerscheinungen verzögert werden. Mit Akupunktur können nachweislich Schmerzen gelindert und die Einnahme von Schmerzmitteln reduziert werden. Einen besonderen Stellenwert nimmt die Hyaluronsäuretherapie ein. Die Hyaluronsäure ist ein hochvisköser Flüssigkeitsstoßdämpfer, der zu einem besseren Gleiten der Gelenkflächen führt. Dabei wird eine Schmerzlinderung und somit auch wieder eine Bewegungsverbesserung erreicht. Der Effekt hält in der Regel 6 – 12 Monate an, in einigen Fällen auch länger. Sie wird direkt in das betroffene Gelenk injiziert. Auch die orthomolekulare Therapie spielt in der Arthosetherapie eine Rolle. So kann man die Implantation einer Endoprothese als letzte Maßnahme der Arthrosetherapie verzögern oder im Idealfall verhindern. Allgemein sollten Gelenke viel bewegt und wenig belastet werden.

Sprunggelenk

» Bandverletzung

Am Sprunggelenk existieren innere und äußere Bänder. Falls diese reißen erfordert dies meistens eine Ruhigstellung mittels einer Schiene für ca. 6 Wochen. Falls das Band, welches sich zwischen Schien- und Wadenbein befindet (Syndesmose) reißt, erfordert dies meistens eine Operation. In jedem Fall sollte nach einem Unfall ein Röntgenbild angefertigt werden, um evt. knöcherne Verletzungen auszuschließen

» Achillessehnenschmerz

Die Achillessehne kann sich durch Überlastung entzünden. Bei weiterer Schädigung auch reißen. Je nach Aktivität und Alter des Patienten muss über die jeweilige Therapieform konservativ oder operativ entschieden werden.


Therapie:

» Arthrose

Unter Arthrose versteht man die Verschleißerscheinung von Gelenken. Der Knorpel als Gleitschicht wird abgerieben. Dadurch können auch Entzündungen entstehen, die Schmerzen verursachen und das Gelenk zerstören können.


Therapie

Bereits zerstörter Knorpel kann nicht mehr neu gebildet werden. Deshalb ist die frühzeitige Behandlung von Gelenkverschleiß besonders wichtig. Hier ist eine genaue Diagnostik des gesamten Bewegungsapparates inklusive Fehlstellungen nötig, mit einer adäquaten Einlageversorgung können schon Verschleißerscheinungen verzögert werden. Mit Akupunktur können nachweislich Schmerzen gelindert und die Einnahme von Schmerzmitteln reduziert werden. Einen besonderen Stellenwert nimmt die Hyaluronsäuretherapie ein. Die Hyaluronsäure ist ein hochvisköser Flüssigkeitsstoßdämpfer, der zu einem besseren Gleiten der Gelenkflächen führt. Dabei wird eine Schmerzlinderung und somit auch wieder eine Bewegungsverbesserung erreicht. Der Effekt hält in der Regel 6 – 12 Monate an, in einigen Fällen auch länger. Sie wird direkt in das betroffene Gelenk injiziert. Auch die orthomolekulare Therapie spielt in der Arthosetherapie eine Rolle. So kann man die Implantation einer Endoprothese als letzte Maßnahme der Arthrosetherapie verzögern oder im Idealfall verhindern. Allgemein sollten Gelenke viel bewegt und wenig belastet werden.

Fuß

» Fersenschmerz

Am Ansatz der sogenannten Plantarfaszie kann sich ein Fersensporn bilden. Dieser verursacht eine Entzündung in der Faszie, die Schmerzen auslöst.


Therapie:

» Senk-Spreizfüße

Diese können angeboren sein oder sich im Wachstum entwickeln.


Therapie:
  • Einlagen
  • Muskeltraining

» Hallux valgus

Durch Fehlstellung des 1. Mittelfußknochens zum Großzehengrundgelenk entsteht diese Fehlbildung. Je nach Schmerzen und Ausprägungsgrad erfolgt die Therapie konservativ oder operativ.


Therapie:
  • Einlagen
  • Operation

» Hallux rigidus

Arthrose Großzehengrundgelenkes


Therapie:
  • Einlagen
  • Operation

» Hammerzehen

Entweder einzeln oder als Folge eines Hallux valgus können Hammerzehen entstehen. Je nach Schmerzen und Ausprägungsgrad erfolgt die Therapie konservativ oder operativ.


Therapie:
  • Einlagen
  • Operation

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Die verschiedenen Therapie­möglich­keiten:

Konservativ

» Akupunktur

Was ist Akupunktur?

Durch Einstechen feiner Nadeln an genau definierte Punkte können Schmerzzustände gelindert werden. Durch Körper und Ohrakupunktur können gestörte Organfunktionen wiederhergestellt werden. Außerdem werden durch Reizung an Akupunkturpunkten Endorphinen (Glückshormone) freigesetzt und körpereigene schmerzreduzierende Prozesse aktiviert. Die Akupunktur ist eine wirkungsvolle Therapie ohne wesentliche Risiken oder Nebenwirkungen.

» Chirotherapie

Wie funktioniert die Chirotherapie?

Entsprechend der manuellen Medizin werden bewegungsgestörte Wirbel und Gelenke wieder »sanft eingerenkt«.

» Infiltrationen

Was ist eine Infiltration?

Verschiedene hochwirksame Medikamente werden an den Ort des Geschehens appliziert. Zu näheren Details und möglichen Nebenwirkungen wenden Sie sich direkt an uns, da in Abhängigkeit der jeweiligen Anatomie und Erkrankung eine individuelle Beratung notwendig ist.

» Epidurale Infiltration

Was ist Epidurale Infiltration?

Bei dieser Methode ist die Applikation von abschwellenden Medikamenten an den Ort der Nervenwurzelkompression von größter Bedeutung und kann oft eine Operation verhindern. Unter Bildwandlerkontrolle wird die Kanüle in der Höhe des Bandscheibenvorfalls platziert. Nach Sicherung der Kanülenlage mittels Kontrastmittel erfolgt die Applikation der Medikamente. Der ganze Eingriff dauert nur einige Minuten und wird von uns ambulant durchgeführt. Sie können nach einer kurzen Ruhezeit nach Hause gehen. Es bestehen danach keine Einschränkungen. Die Behandlung wird von den Krankenkassen übernommen.

» Facettenblockade

Was ist eine Facettenblockade?

Eine Behandlungsoption des Facettensyndroms ist die zielgenaue Infiltration der schmerzleitenden Nervenfaser der Gelenke mit einer geringen Menge an hochwirksamen Medikamenten unter dem Bildverstärker. Dieses Verfahren ist risikoarm und durch den Einsatz von örtlicher Betäubung nicht schmerzhafter als eine gewöhnliche Spritze. Damit wird die Entzündung im Gelenk behandelt und die schmerzleitenden Nervenfasern betäubt. Sie können nach einer kurzen Ruhezeit nach Hause gehen. Es bestehen danach keine Einschränkungen. Die Behandlung wird von den Krankenkassen übernommen.

» Facettendenervation (Thermosonde)

Ziel dieser Behandlung ist es, den verantwortlichen Nervenast, welcher die Schmerzinformation vom Wirbelgelenk leitet, auszuschalten. Dies geschieht mit einer modernen und sicheren Methode. Mittels einer speziellen Hohlnadel wird der genaue Verlaufsort des betreffenden Nervenasts (Ramus dorsalis) aufgesucht. Dies geschieht unter Bildwandlerkontrolle. Nach exakter Positionierung wird eine sehr dünne Sonde, welche mit dem Radiofrequenzgerät verbunden ist durch die Hohlnadel geschoben. Nun wird nochmals neurophysiologisch die exakte Platzierung überprüft. Dann wird die Spitze der Sonde auf ca. 80°C erhitzt, was den betreffenden Nervenast verödet. Die Behandlung ist schmerzfrei, da sie in örtlicher Betäubung durchgeführt wird. Die Behandlung wird durch uns ambulant durchgeführt. Nach einer kurzen Ruhepause können Sie in Begleitung nach Hause gehen. Nach der Behandlung sind keine Einschränkungen gegeben. Die Behandlung wird von den Krankenkassen übernommen.

» Hyaluronsäuretherapie

Die Hyaluronsäure ist Bestandteil der Gelenkflüssigkeit und Grundsubstanz des Knorpels. Bei Knorpelschäden und beginnender Arthrose bewirkt sie eine verbesserte Gleiteigenschaft des Gelenkes und ernährt den Knorpel, um so den Verschleiß zu verlangsamen. Die Wirkung der Hyaluronsäure hält in der Regel 6 bis 12 Monate an.

» Kinesiotape

Was ist Kinesiotape?

Diese spezielle medikamentenfreie Therapie wirkt über die Haut schmerzlindernd bei Verspannungen oder Sehnenansatzreizungen.

» Magnetfeldtherapie

Was macht die Magnetfeldtherapie?

Niederfrequente Magnetfelder können den gesamten Stoffwechsel, das Nerven- und Immunsystem, sowie die Durchblutung angeregt und Heilungsprozesse beschleunigt werden. Die Magnetfeldtherapie reguliert die Selbstheilungskräfte des Körpers.

» Naturheilverfahren, orthomolekulare Therapie

Nahrungsergänzungsmittel

» Neuraltherapie

Warum Neuraltherapie?

Hier werden körpereigene Störfelder (z.B. Narben) lokal betäubt. Dadurch wird das vegetative Nervensystem beeinflusst und Störungen behoben. Verspannungen im Schulterbereich sprechen ebenfalls gut auf diese Therapie an.

» PRT

Unter Bildwandler wird die Kanüle in die Nähe betroffenen Nervenwurzel platziert. Dann wird kontrolliert ein stark entzündungshemmendes Medikament verabreicht. Sie können nach einer kurzen Ruhezeit nach Hause gehen. Dieses Verfahren ist risikoarm und durch den Einsatz von örtlicher Betäubung nicht schmerzhafter als eine gewöhnliche Spritze. Es bestehen danach keine Einschränkungen. Die Behandlung wird von den Krankenkassen übernommen.

» Schmerztherapie

Was bedeutet Schmerztherapie?

Besonders bei länger bestehenden oder unklaren Schmerzen ist viel Zeit für eine exakte Diagnose und Behandlung notwendig. Die Kompetenz in spezieller Schmerztherapie und die Ausrichtung unserer Praxis ermöglichen uns Zeit für Sie zu nehmen. Auch wenn Sie öfter in der Woche zu uns kommen, so stellt das kein Problem dar, da wir für Schmerzpatienten da sind. Durch geeignete Diagnosemethoden versuchen wir Schritt für Schritt eine geeignete Therapie zu finden, zu beraten und zu vermitteln. Hier sind oft ganz verschiedene Experten gefragt, wie beispielsweise neben verschiedenen Fachärzten auch Physiotherapeuten, Psychotherapeuten, und Psychologen. So können wir gemeinsam multimodale Konzepte für Sie erarbeiten.

» Stoßwelle

Wie funktioniert die Stoßwellentherapie?

Die Stoßwellentherapie regt geschädigtes Gewebe zur Regeneration an. Es werden die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt und schmerzstillende Substanzen vom eigenen Körper ausgeschüttet. Die Therapie ist besonders schonend und effektiv.

Sie hilft unter anderem auch bei: Kalkschulter, Fersensporn, Achillessehnenschmerzen, Kniescheibenspitzensyndrom, Schleimbeutelentzündung der Hüfte und Verspannungen im Wirbelsäulenbereich.

» TENS

Warum TENS?

Durch diese Reizstromtherapie werden Schmerz weiterleitende Nervenbahnen beeinflusst und die Schmerzwahrnehmung im Gehirn vermindert.


Operativ

» Arthroskopie

Darunter versteht man das Betrachten, Untersuchen und Behandeln eines Gelenkes minimalinvasiv mittels einer Gelenkspiegelung. Prinzipiell ist dieser Eingriff schonend und kann an fast jedem Gelenk vorgenommen werden.

» Bandscheibenoperation an der Halswirbelsäule

Was kann man bei einem Bandscheibenvorfall tun?

Sollten neurologische Störungen und heftige therapieresistente Schmerzen eine Operation notwendig machen, erlaubt die Anwendung mikrochirurgischer Instrumente und des Operationsmikroskops die operative Versorgung von Nerven und Rückenmark über kleinste Hautschnitte unter Schonung der umgebenden Strukturen, wie z.B. Muskulatur und Knochen. So kann sich die Funktionalität der Muskulatur erhalten und Narbenbildung minimieren. Der Bandscheibenvorfall wird mikrochirurgisch entfernt und die Nervenwurzel damit entlastet. Unmittelbar nach der OP muss der Patient einen Tag Bettruhe halten, danach ist meist ein Klinikaufenthalt von weiteren vier bis fünf Tagen erforderlich. Am Tag nach dem Eingriff kann er jedoch bereits wieder aufstehen und vorsichtig kurze Strecken gehen. In den ersten sechs Wochen nach der OP ist eine körperliche Schonung notwendig, dabei sollen "Kopf über Arbeiten" nicht durchgeführt werden. Danach empfiehlt sich eine ambulante oder stationäre Physiotherapie, zum Teil im Rahmen einer Rehabilitation.

» Bandscheibenoperation an der Lendenwirbelsäule

Was kann man bei einem Bandscheibenvorfall tun?

Sollten der Bandscheibenvorfall neurologische Störungen und heftige therapieresistente Schmerzen hervorrufen, ist eine Operation notwendig. Die Anwendung mikrochirurgischer Instrumente und des Operationsmikroskops erlaubt die operative Versorgung von Nerven und Rückenmark über kleinste Hautschnitte unter Schonung der umgebenden Strukturen, wie z.B. Muskulatur und Knochen. So kann sich die Funktionalität der Muskulatur erhalten und Narbenbildung minimieren. Der Bandscheibenvorfall wird mikrochirurgisch entfernt und die Nervenwurzel damit entlastet. Unmittelbar nach der OP muss der Patient einen Tag Bettruhe halten, danach ist meist ein Klinikaufenthalt von weiteren vier bis fünf Tagen erforderlich. Am Tag nach dem Eingriff kann er jedoch bereits wieder aufstehen und vorsichtig kurze Strecken gehen. Danach empfiehlt sich eine ambulante oder stationäre Physiotherapie, zum Teil im Rahmen einer Rehabilitation.

» Operation Karpaltunnelsyndrom

Der Eingriff kann in der Regel ambulant in Regionalanästhesie durchgeführt werden. Dabei wird über ein ca. 3 cm langen Hautschnitt in der Hohlhand das Retinaculum flexorum, jenes Band welches die Handwurzelknochen überspannt und damit den Nerven einengt, vollständig durchtrennt.

» Kyphoplastie

Minimalinvasive Behandlung einer Wirbelkörperfraktur, Aufrichtung der Fraktur mittels Ballons und Fixierung mittels Zement

» Nucleoplastie (Nucleoplasty)

Was ist Nucleoplastie?

Wenn eine Bandscheibenvorwölbung an der Hals- oder Lendenwirbelsäule Beschwerden verursacht, ist die Nucleoplasty eine bewährte Behandlung. Es wird zunächst zielgenau unter Bildwandlerkontrolle eine Nadel in die Bandscheibe eingeführt. Danach wird ein kleiner Teil des Bandscheibenkerns durch die spezielle Radiowellen entfernt. So kann die Vorwölbung der Bandscheibe vermindert werden, und der Druck auf die Nervenwurzel wird verringert. Im Gegensatz zur Laserbehandlung erfolgt hier keine thermische Schädigung der Bandscheibe. Diese Therapie kann in den meisten Fällen ambulant in Kurznarkose vorgenommen werden. Nach einer kurzen Ruhepause können Sie in Begleitung nach Hause gehen. Die Behandlung wird von den Krankenkassen übernommen.

» Implantation einer intrathekalen Medikamentenpumpe

Sind die Schmerzen trotz ausreichender Dosierung der Medikamente und Einsatz der begleitenden Therapiemaßnahmen nicht zu lindern, werden invasive Therapieverfahren wie etwa die Verabreichung von Schmerzmittel über das Nervenwasser in Form von einer kontinuierlichen Infusion über eine implantierte Medikamentenpumpe einbezogen. Implantierte Medikamentenpumpen bieten Ihnen wesentliche Vorteile: Sie erreichen eine deutlich höhere Wirksamkeit des Schmerzmittels im Vergleich zu Tabletten und Schmerzpflastern. Das wiederum führt dazu dass Ihre Schmerzen auf etwa die Hälfte gesenkt werden und die bisherige Schmerzmittelgabe stark reduziert werden kann (1,2). Dank der geringeren Schmerzmitteldosis werden die Nebenwirkungen drastisch reduziert. Vor der endgültigen Entscheidung für die Implantation werden Sie für drei bis fünf Tage stationär von uns aufgenommen. Es wird ein Katheter in den Spinalraum gelegt – allerdings zunächst angeschlossen an einen nicht implantierte, tragbare Pumpe. Wir verabreichen Ihnen nun Medikamente über die externe Pumpe und testen damit, inwiefern Ihre Schmerzen gelindert werden. Sprechen Sie auf die Therapie an kann die Entscheidung für eine Implantation gefällt werden. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose im Krankenhaus. Die Medikamentenpumpe ist unterhalb der Haut in das Fettgewebe im Bauchraum eingesetzt. Von hier aus wird ein Katheter in den mit Flüssigkeit gefüllten Raum um das Nervengewebe (epiduraler Spinalraum) gelegt. Die Pumpe ist voll implantiert. Nach der Operation sollten Sie sich wie nach jedem anderen Eingriff auch üblich zunächst schonen. Sie können sich anschließend so gut wie uneingeschränkt bewegen. Das Medikamtenreservoir Ihrer Pumpe wird in regelmäßigen Abständen von uns befüllt.

  1. Thomas J Smith et al., Langzeitstudie mit 200 Krebspatienten: Journal of Clinical Oncology, Vol. 20, Nr. 19,1. Oktober 2002, Seiten 4040-4099
  2. Thomas J Smith et al., Oktober 2002, Journal of Clinical Oncology

» Implantation einer SCS (Spinal Cord Stimulation) Sonde

Sind die Schmerzen trotz ausreichender Dosierung der Medikamente und Einsatz der begleitenden Therapiemaßnahmen nicht zu lindern, werden minimal invasive Therapieverfahren wie zum Beispiel die Rückenmarkstimulation (engl. spinal cord stimulation bzw. SCS) in die Behandlung eingebunden. Insbesondere eignet sich das Verfahren zur Therapie eines Beinschmerz (Ischialgie) ausgelöst durch Veränderungen an der Wirbelsäule. Dabei wird über einen kleinen Hautschnitt eine Elektrode auf das Rückenmark gelegt, das Rückenmark kann dann durch geringe elektrische Ströme stimulieren werden. Durch die Reizüberlagerung wird das Schmerzareal überdeckt, d.h. statt Schmerz wird nur noch ein Kribbeln empfunden. Nach erfolgreicher Testung wird dann unter die Bauchdecke ein Impulsgenerator implantiert. Dieser kann über ein externes Programmiergerät individuell angepasst werden. Der Eingriff ist sowohl ambulant als auch stationär durchführbar. Neben der Behandlung von therapieresisten Ischialgien gibt es noch eine Reihe von Indikationen, die von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannt werden.

» Erweiterung des Spinalkanals

Wie funktioniert die Erweiterung des Spinalkanals?

Sollten neurologische Störungen und heftige therapieresistente Schmerzen eine Operation notwendig machen, erlaubt die Anwendung mikrochirurgischer Instrumente und des Operationsmikroskops die operative Versorgung von Nerven und Rückenmark über kleinste Hautschnitte unter Schonung der umgebenden Strukturen, wie z.B. Muskulatur und Knochen. So kann sich die Funktionalität der Muskulatur erhalten und Narbenbildung minimieren. Bei der mikrochirurgischen Dekompression werden knöchernen Anlagerungen im Wirbelkanal (Wirbelkanalverengung) entfernt. Das minimal-invasive Entfernen des drückenden Gewebes entlastet die Nervenwurzel und nimmt so den Schmerz.

» Operation Sulcus ulnaris Syndrom

Nur bei chronischen und weiter fortschreitenden Symptomen ist eine Operation notwendig. Dabei wird das Gewebe, das den Nerven im Bereich des Ellenbogens einengt, durchtrennt. Dieser Eingriff wird meist ambulant in Vollnarkose durchgeführt. Bei starker Vorschädigung des Nervs kann gelegentlich die Verlagerung des Nervs in die Ellenbeuge notwendig werden.

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